Dezember 9, 2022

Dialoge, die die Welt nicht braucht

In einen Roman gehören Dialoge. Als verantwortungsvolle Autorin denke ich natürlich vor dem Schreiben darüber nach, über was meine Protagonisten in einer Szene reden sollen. Diese Planungen dürfen aber nicht zu sehr ins Detail gehen, denn dann würden die Gespräche ja hölzern und unecht.

Es muss also ein kreativer Raum bleiben.

Wenn ich schreibe, sollte es passieren, dass die beteiligten Personen in meinem Kopf lebendig werden. Sie kommen auf eigene Ideen und die Szene wird im Kopf zu einem lebendigen Film, den ich mit Spannung sehe, während die Finger ganz automatisch die Buchstaben, Worte und Sätze aufschreiben.

Im Normalfall sind das optimale kreative Vorgänge und in der fertigen Szene spürt man die Lebendigkeit und Echtheit der Gespräche ganz anders, als wäre jeder Satz künstlich / handwerklich durchdacht entstanden.

So ergeben sich natürliche witzige Wortduelle und man lacht beim Lesen, oder die tiefen Gefühle der Protagonisten öffnen die Herzen der Leserinnen.

Aber manchmal entstehen auch Sackgassen, wie diese hier, irgendwie lustig aber gleichzeitig doch total bescheuert. Die fleißige Autorin schüttelt den Kopf , fragt sich was das soll und löscht den Quatsch wieder.

Da ist dann doch Laub harken sinnvoller.

Bild: Canva.com

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